Testautomatisierung war früher ein Thema, bei dem die erste Frage lautete: Sollen wir überhaupt? Diese Diskussion ist lange durch. Wer heute in der Testing-Communitys mitliest, in Konferenzen sitzt oder mit Teams arbeitet, merkt schnell: Wir sind nur mehr beim Wie. Wie baut man Automatisierung, die nach sechs Monaten noch wartbar ist? Die funktioniert, wenn sich die Anwendung ändert? Die das Team trägt – und nicht umgekehrt?
Davon handelt die Ausgabe des German Testing Magazins 1/26.
Serge Baumberger schaut auf Skalierung über alle Testebenen hinweg. Als Architektur-Problem, nicht als Wunschliste. Akhil Gogula zeigt, wie das in der Praxis aussieht: Testpyramide in einem C++-Embedded-Umfeld, von Unit bis System. Andreas Horn fragt, was KI mit Unit Testing macht und ob die Küchenmaschine irgendwann den Chefkoch ersetzt.
Ob Testarchitektur überhaupt noch gebraucht wird, fragt Marco Achtziger. Oliver Kortendick und Simone Mester zeigen, dass Teamreife keine weiche Ergänzung ist, sie ist die Voraussetzung. Und Nina Friedrich macht deutlich, dass Automatisierung auch im Barrierefreiheits-Audit essenziell ist.
Es gibt also keine Ausreden mehr, sich vor Testautomatisierung zu drücken :-)
Viel Spaß beim Lesen der Ausgabe,
Richie