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Claim your ground – Lead your business

Der DSAG-Jahreskongresses 2026 vom 06. bis 08. Oktober 2026 in Köln stellt nicht das nächste Buzzword oder Innovationsversprechen in den Mittelpunkt, sondern fundierte Entscheidungen im Umgang mit Veränderung. Demzufolge steht das Motto der Veranstaltung „Claim your ground – Lead your business“ für Einordnung statt Euphorie, Nutzenbewertung statt Schlagworten und Problemlösung statt blindem Aktionismus. Unternehmen sollen ihren Gestaltungs- und Handlungsspielraum bewusst definieren, Verantwortung für Stabilität, Nutzen und Nachhaltigkeit übernehmen und nicht auf jedes neue Hype-Thema reagieren müssen. Zu der Veranstaltung werden über 5.500 Teilnehmende erwartet.

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Redaktion SIGS.de

Redaktion


  • 29.07.2026
  • Lesezeit: 3 Minuten
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Die Transformation ist mittlerweile Betriebszustand. Projekte, wie die Einführung von S/4HANA, Cloud, SAP Business Technology Platform, Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung laufen parallel – ohne klare Endpunkte. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor steigender Komplexität, unreifen Produkten, verschobenen Roadmaps und hohem Erwartungsdruck. “All das führt zu der zentralen Herausforderung: Wie lassen sich Orientierung, Stabilität und Handlungsfähigkeit sichern, wenn sich Technologien, Erwartungen und Rahmenbedingungen permanent verändern?”, fragt Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender.

Banner DSAG 2026 Herbst

Belastbare Aussagen statt Grauzonen

Für den Wandel steht z. B. das Schlagwort Autonomous Enterprise, mit dem SAP aus DSAG-Sicht die bestehende Business-Suite-Strategie um die künstliche Intelligenz erweitert. KI stärker in Geschäftsprozesse zu integrieren, z. B. über Joule, KI-Agenten und den SAP Knowledge Graph ist ein durchaus positiver Ansatz. Bleibt allerdings abzuwarten, wie praxistauglich und wirksam das Ganze im Unternehmensalltag wird. Trotz KI-Fokus dürfen die Basisfunktionen in ERP und der Business Suite nicht vernachlässigt werden. Daraus ergeben sich konkrete Fragen, wie nach der sicheren, transparenten und wirtschaftlichen Nutzbarkeit von Business AI. Darüber hinaus: Wie offen bleibt die SAP-Architektur trotz neuer API-Policy? SAP begründet sie mit steigender API-Nutzung und neuen Cloud- und KI-Szenarien sowie der Tatsache, dass bestehende Schnittstellen nicht für die Nutzung durch KI-Agenten ausgelegt sind. Zudem soll die Performance gesteigert und die Systeme stabiler und sicherer werden. Alles nachvollziehbare Gründe, die jedoch durch klare, verlässliche und vertraglich belastbare Rahmenbedingungen untermauert werden müssen. “Bei End-to-End-Prozessen, Partnerlösungen und KI-Szenarien darf es keine Grauzonen geben, sondern belastbare Aussagen über langfristig sicher unterstützte und wirtschaftlich planbare Integrationen”, so Hungershausen.

KI belastbar in Geschäftsprozesse einbetten

KI ist für die Anwenderunternehmen hochrelevant, aber nur wenn sie belastbar in Geschäftsprozesse eingebettet werden kann. Der Einsatz muss nachvollziehbar, der Datenzugriff und die Governance klar geregelt und der Nutzen eindeutig sein. SAP hat Joule und die Business-AI-Funktionen deutlich ausgebaut – unter anderem mit mehr spezialisierten Agenten, Joule-Funktionen in zahlreichen Lösungen und verbesserten Möglichkeiten, um Antworten auf Basis von Dokumenten und Unternehmensdaten zu liefern. Darüber hinaus braucht es konkrete Use Cases, Transparenz über die anfallenden Kosten und Klarheit, welche Daten wofür und wie genutzt werden können.

Denn ohne saubere, zugängliche und gut zu verarbeitende Daten funktionieren weder KI noch moderne Prozesslandschaften. Das Datenmanagement ist darüber hinaus ein entscheidender Erfolgsfaktor, da Daten zunehmend als Grundlage für Business AI, Analytics und die Unternehmenssteuerung dienen. “Hier müssen noch Fragen beantwortet werden zu möglichen neuen Abhängigkeiten, Kosten und zur Integration. Aber auch wie offen die SAP-Architektur letztendlich ist und wie gut SAP- und Non-SAP-Daten harmonieren”, sagt Hungershausen.

All diese und weiter Aspekte gilt es unter der Prämisse von resilienten Architekturen, klaren Verantwortlichkeiten und einer Aufgabenverteilung auf Augenhöhe zwischen Anwenderunternehmen, SAP und Partnern zu betrachten. Dafür bietet der DSAG-Jahreskongress 2026 den idealen Rahmen - um Erfahrungen auszutauschen, Innovationen einzuordnen und realistisch zu bewerten, Position zu beziehen und den Weg vom Getriebenen zum Gestalter aktiv zu beschreiten.

www.dsag.de/jahreskongress

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