Daten allein reichen nicht: Warum moderne Datenarchitekturen für KI-Agenten einen föderierten Knowledge Layer brauchen
Klassische Datenarchitekturen und selbst moderne, dezentrale Konzepte wie das Data Mesh wurden primär für menschliche Analysten und deterministische Berichtssysteme konzipiert. Mit dem Einzug von Multi-Agenten-Systemen (MAS) und generativer KI wandelt sich die Rolle des Datenkonsumenten grundlegend: Maschinen lesen Daten nicht mehr nur aus, sondern interpretieren sie autonom und treffen Entscheidungen. Dieser Beitrag zeigt auf, warum rein technische Datenprodukte für diesen Paradigmenwechsel nicht ausreichen. Als architektonische Antwort wird ein dezentral, föderativ betriebener Knowledge Layer skizziert, der lokales Kontextwissen, fachliche Semantik und globale Unternehmensmodelle inkrementell miteinander vereint.