In dieser Episode sprechen Richard Seidl und Johannes Stiller von Stiftung Warentest über die Testmethoden und Entscheidungsprozesse bei Produktprüfungen. Es geht darum, wie die Stiftung ihre Prüfprogramme entwickelt, welche Kriterien für verschiedene Produkte gelten und wie Teams aus Wissenschaftlern und Marktanalysten zusammenarbeiten. Besonders spannend: Die Parallelen zum Softwaretesting, etwa Objektivität, Transparenz und die Perspektive des Nutzers. Wie funktioniert die Auswahl der getesteten Produkte, und wie werden subjektive Eindrücke bei Zahnbürsten oder Laptops möglichst vergleichbar gemacht?
Highlights:
- Objektive Tests brauchen Blindheit: Produktnamen abkleben, Reihenfolge wechseln, Tester nicht informieren.
- Stiftung Warentest plant Tests anderthalb Jahre im Voraus – Spontanität tötet Vergleichbarkeit.
- Subjektive Kriterien werden messbar durch geschulte, stabile Teams über Jahre hinweg.
- Hersteller erfahren Testergebnisse erst kurz vor Veröffentlichung – keine Chance zur Manipulation.
- Verdeckter Einkauf am echten Markt statt Herstellerlieferungen sichert Realitätsnähe der Prüfung.
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