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Domain-Driven Design: Fachlichkeit schlägt Technik-Fokus

Domänengetriebenes Modellieren setzt in großem Maß auf menschliche Interaktion statt Technik. Mit Rollenspielen und kollaborativen Workshops erarbeiten Entwickler, Fachabteilungen und Anwender gemeinsam ein Verständnis für Prozesse und Probleme. Das Ergebnis: Softwarelösungen, die wirtschaftlich sinnvoll sind und die Anwender tatsächlich nutzen wollen. Stefan Priebsch, Softwarearchitekt und Experte für Domain-Driven Design, erklärt im Interview wie sich ein gutes Prozessverständnis erreichen lässt.

Du hast auf der OOP in München einen Workshop über domänengetriebenes Modellieren gehalten. Was versteht man darunter?

Stefan Priebsch: Der Begriff geht zurück auf ein Buch von Eric Evans, das er 2003 veröffentlicht hat: „Domain-Driven Design“, was man am besten mit „fachlichkeitsgetriebene Entwicklung“ übersetzt. Das ist eine Entwicklungsphilosophie, die genau das beinhaltet: Lasst uns doch mal über die Fachlichkeit reden, statt technologiegetriebene Entwicklung zu betreiben.

Ein wichtiger Punkt…